Integrative Therapie

 

Integrative Lerntherapie ist eine spezielle Förderung für Kinder mit Lern- und Leistungsstörungen, mit dem Ziel, die Motivation, Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer sowie das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu fördern.

 

Integrative Lerntherapie richtet sich an Kinder und Jugendliche, die in der Schule in einem Teilbereich (Lesen, Schreiben, Rechnen) über einen längeren Zeitraum Misserfolge haben und dort in ihrer Lernentwicklung trotz guter Anlagen nicht weiterkommen. Diese Misserfolge treten meist zusammen mit Wahrnehmungsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Motivationsproblemen auf.

 

Integrative Lerntherapie kann Kindern und Eltern helfen, diesen Kreislauf wirksam zu unterbrechen, Symptome zu lindern und einen veränderten, konstruktiven Umgang mit der Teilleistungsstörung zu finden.

                           Egal, wie der Weg ist,
man muss nur den ersten Schritt tun.
                                    (Mao-Tse-Tung)

 

Was bedeutet Integrative Therapie?

 

Integrative Lerntherapie heißt, mit den Stärken die Schwächen überwinden. Nicht die Defizite des Kindes stehen im Vordergrund, sondern seine Kompetenzen und Stärken. Diese positive Sicht fördert die Motivation und das Vertrauen, Lern- und Leistungsschwierigkeiten überwinden zu können.

Welche Überlegungen beinhaltet der Therapieplan?

Der Therapieplan ergibt sich aus folgenden Überlegungen:

 

  • Welche Mittel sind hilfreich für das Kind und erleichtern den Lernprozess, welche eher nicht?
  • Auf welchen Lernvoraussetzungen kann ich aufbauen?
  • Welche Methoden machen dem Kind Spaß und fördern so Interesse und Motivation?
  • Weitere Inhalte einer integrativen Lerntherapie sind die Beratung und Anleitung der Eltern sowie die Zusammenarbeit mit der Schule.
  • Gemeinsam mit dem Kind und seinen Eltern werden kurz- und langfristige Therapieziele und die dafür notwendigen therapeutischen Schritte besprochen.

                                                                     Wer hohe Türme bauen will,

                                                 muss lange beim Fundament verweilen.
                                                                                      (Anton Bruckner)

 

Das Kind wird "da abgeholt, wo es gerade steht" und unter Vermeidung von Über- oder Unterforderung auf die nächst höhere Stufe geführt. So hat das Kind die Möglichkeit, Fortschritte als Eigenleistung bewusst wahr zu nehmen. Mit Hilfe dieser Erfolgserlebnisse kann der Weg zu einer positiven Lernstruktur gebahnt werden.

 

                  Wer sichere Schritte tun will,

                             muss sie langsam tun!
             (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Dazu werden Elemente aus verschiedenen Therapieformen wie z. B. aus der Motivationspsychologie, der tiergestützten Therapie, der Sandspieltherapie..... in die Lerntherapie mit einbezogen. Bewährte Therapie- und Trainingsprogramme werden mit passenden Lernspielen, Computerprogrammen, und praktischen Übungen ergänzt. Diese lösungsorientierte Haltung schafft eine positive vertrauensvolle Beziehung, gibt Zuversicht und fördert die Motivation.

 

Integrative Lerntherapie ist immer Hilfe zur Selbsthilfe!

 

 

 

 

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